Rückblick vom Jänner 2015

Startnummerverlosung Bad KleinkirchheimJetzt ist ein ganzes Weilchen seit meinem letzten Update vergangen und dafür kann ich mich nur entschuldigen. Ein Autor würde wohl sagen Schreibblockade ;-).

Nach dem Jahreswechsel musste ich aufgrund meiner Knieprobleme noch pausieren und verbrachte die Zeit bei meinen Therapeuten, bis es schließlich in Bad Kleinkirchheim mit den nächsten Speedrennen weiter ging.  Beim ersten Training verzichtete ich noch auf einen Start und beim Zweiten habe ich getestet ob mein Knie wieder voll belastbar ist. Ich musste jedoch feststellen, dass ich dem Druck während des Fahrens auswich und habe mich somit gegen die Rennen entschieden. Die schlechte Wettervorhersage inklusive Sturmwarnungen hat mir diese Entscheidung erleichtert und trotz aller Bemühungen der Veranstalter konnte kein Rennen stattfinden.

Abfahrtstraining Bad KleinkirchheimIn der darauffolgenden Woche baute der Weltcupzirkus seine Zelte in Cortina d’Ampezzo auf. Am Anreisetag trainierten wir Riesentorlauf in Doblach und ich konnte wieder Vertrauen in mein Knie finden. Es fühlte sich gut an und ich hielt dem Druck stand. Den Rennen sollte nichts mehr im Wege stehen. Cortina sprang zusätzlich noch für die abgesagte Abfahrt in Bad Kleinkirchheim ein, somit standen 2 Abfahrten und ein Super G am Programm. Im ersten Training konnte man einen leichten Aufwärtstrend entdecken, jedoch konnte ich diesen bei den Rennen nicht fortsetzen. Rang 22 und 27 in den Abfahrten und Platz 29 im Super G waren die ernüchternden Endergebnisse und die Zeit um mich noch für die WM zu qualifizieren wurde immer knapper.

Abfahrt St.MoritzDie letzten Rennen vor der WM fanden in St. Moritz statt. Bei den beiden Abfahrtstrainings kam ich gar nicht vom Fleck. Daraufhin haben meine Servicemann und ich aufs Rennen hin einen anderen Schuh sowie Ski ausgepackt. Die Endlösung war dies auch nicht. Der Zeitrückstand war zwar geringer, wie bei den Trainings, jedoch noch immer jenseits von Gut und Böse. Beim Super G fuhr ich mit Startnummer 54 auf den 22. Rang, zumindest wurden es ein paar Pünktchen. An der WM-Qualifikation bin ich trotzdem gescheitert und somit muss ich mir die Rennen und eine der coolsten Strecken im Fernsehen ansehen. Die Enttäuschung ist natürlich riesengroß und die letzte Zeit war sehr schwer für mich. Doch der Blick ist bereits wieder nach vorne gerichtet und ich werde mich in der Zwischenzeit zu Hause auf die nächsten Rennen vorbereiten, die Zeit zum Testen sowie Form und Selbstvertrauen finden, nutzen.

Greets Fischi

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